Indikationen zur Nutzung der Spendereizellen

Nach den langen medizinischen Konsultationen mit den Spezialisten auf dem Gebiet der Behandlung der Unfruchtbarkeit entscheiden sich viele Ehepaare für die Dienstleistungen der Eizellspenderinnen. Die vieljährige medizinische Praxis zeigt, dass eine Frau, die mithilfe von befruchteter Spendereizelle schwanger wurde, fühlt im Verlauf der Schwangerschaft sowie auch nach der Geburt des Kindes keine beunruhigten Symptome in Bezug darauf, dass der Kleine nur mit dem Vater genetisch verwandt ist. Die positiven Emotionen, das Gefühl der Freude von der Empfindung, dass ein Kind sich meldet, auch wenn Sie spüren, wie sein kleines Herz schlägt, werden alle negativen Gedanken vertrieben und sie vergessen, dass das Leben dieses kleinen Wunders in eine unnatürliche Weise gebildet wurde.

Das Embryospendeverfahren verläuft nur gemäß der medizinischen Indikationen und unter Voraussetzung des schriftlichen freiwilligen Einverständnisses der Patienten, Anonymität des Spenders und der ärztlichen Schweigepflicht.

Im ukrainischen Gesetzbuch über "die Ordnung der Hilfs- bzw. Reproduktionstechnologien" ist Verzeichnis der medizinischen Indikationen zur Embryospendeverfahren aufgeführt:

 • erworbene oder angeborene Abwesenheit der Oozyten, die durch natürliche Menopause bedingt ist;

• Risiko, dem Kind irgendwelche genetische Erkrankung zu übergeben;

• Abwesenheit der Eierstöcken infolge eines chirurgischen Eingriffs;

• Entwicklungsanomalien der Eierstöcken;

• ungenügende Reaktion der Eierstöcken auf die Stimulierung der Superovulation, Verlust der Funktion der Eizellenproduktion;

• mehrfaches Erhalten von Embryonen der schlechten Qualität;

• Alter der Frau über 40 Jahre.

Liste der notwendigen Dokumente:

• freiwilliger informativer Abfindungsvertrag mit der Spenderin hinsichtlich der Eizellenspende;

• Antrag der Patienten auf die Nutzung der  Spendereizellen.

 Liste der Untersuchungen von Patientin:

1) das Obligatorische:

• amtsärztliches Gutachten des Therapeuten über Gesundheitszustand der Patientin;

• die Blutgruppenuntersuchung (Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors);

• die klinische Blutanalyse (Blutstatus);

• Koagulogramm (die Gerinnbarkeit des Blutes);

• Syphilis-Blut-Test, Blutuntersuchung 
HIV-Antikörper- sowie auch Hepatitis-B-und-C-Test;

• Blutuntersuchung (IgM, IgG) zur Entdeckung von Toxoplasmose, Chlamydien, Cytomegalovirus-Infektion und masernähnliche Röteln;

• bakterioskopische Untersuchung  von Vaginal-, Zervikalkanal- und Harnröhrenausfluß;

• die zytologische Untersuchung der Abstriche aus dem Gebärmutterhals;

• die allgemeine gynäkologische Überprüfung;

• Ultraschalluntersuchung der Organe des kleinen Beckens;

• die Blutanalyse auf Entdeckung von Antimüllerhormon (АМH), Prolaktin (PRH), Follikelreifungshormon (FRG), luteinisierendes Hormon (IZSH), Progesteron (Schwangerschafthormon), Östradiol.

 2) Nach den zusätzlichen medizinischen Indikationen sind die folgenden Untersuchungen möglich:

• Gebärmutter- sowie auch Eileiteruntersuchung (Hysterosalpingographie, Sonosalpingoskopie, Laparoskopie (Bauchbesichtigung), Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung);

• Kolposkopie;

• Endometriumbiopsie;

• Blutuntersuchung: Testosteron, Cortisol, Thyroxin (Т3), Trijodthyronin (Т4), Thyreotropin, Somatotropin;

• Untersuchung zur Bestimmung von Glukoseniveau im Blut;

• Untersuchung zur Bestimmung von Anti-Sperma Antikörper und Antiphospholipid-Antikörper;

• Untersuchung zur Bestimmung von Antikörper zu Thyreoglobulin, Thyroperoxidase und antimikrosomalen Antikörper;

• Untersuchung zur Bestimmung von Merkmale des Antiphospholipid-Syndroms und andere Störungen des Immunsystems;

 • Untersuchung zur Bestimmung von urogenen und TORCH-Infektionen;

• Karyotypierung, medizinisch-genetische Konsultation, sowie andere molekular-genetische Untersuchungen;

• Fluorographie;

• Abdominalsonographie und Schilddrüsensonographie;

• Ultraschallbefund der Brust und Mammographiebefund für Frauen über 40;

• biochemische Untersuchung des Blutes: Nierenproben, Leberwerte, Gesamtbilirubin, die Eiweißfraktionen, Glukose.

 Eizellenspendeverfahren:

• Synchronisierung der Menstruationszyklen des Empfängers und des Spenders;

• Stimulierung der Superovulation bei der Spenderin;

• Vorbereitung des Endometryums der Rezipientin für Embryotransfer;

• In-Vitro-Fertilisationsverfahren (ICSI, Intracytoplasmatische Spermieneinjektion);

• die Eizellen der Spenderin können für die weiteren Prozeduren eingefroren werden.

 In der Regel, sichert künstliche Befruchtung mit Spendereizellen höhere Chancen, da Fertilität der Spenderin schon von der Natur bestätigt ist.