Die Behandlung der männlichen Unfruchtbarkeit: Methode PESA, TESA, TESE

Wenn es im Ejakulat des Mannes eine unzureichende Spermienmenge oder eine Abwesenheit von Spermien zu beobachten ist, wird solche Krankheit als Azoospermie genannt.

Azoospermie zeigt sich auf zwei Arten an: einer obstruktiven (exkretorischen) und einer nonobstructiven (sekretorischen)

Die obstruktive Form der Azoospermie wird durch einen Verschluss der ableitenden Samenwege gekennzeichnet.  In den meisten Fällen tritt sie wegen einer Entwicklungsstörung der Geschlechtsorgane auf, sowie Verletzung oder Entzündung verschiedener Teile des reproduktiven Systems.

Die nonobstructive Form der Azoospermie wird durch das Fehlen der Spermien-Produktion in den Hoden gekennzeichnet.  Sie tritt durch allerlei Anomalien in ihrer Entwicklung auf, sowie bei Entzündungen der Hoden oder der Nebenhoden, verursacht durch Infektionen, Strahlung, Alkohol, Hypothermie, Mangel an Vitaminen A und E, und durch viele anderen Faktoren.

Bei der obstruktiven Azoospermie werden für eine Spermien-Gewinnung die Verfahren PESA und TESA verwendet.

PESA – das ist Nadelbiopsie von mehreren Abschnitten der Nebenhoden.

TESA – das ist ein Verfahren der besonderen Behandlung der männlichen Unfruchtbarkeit, dabei werden durch perkutane Hodenbiopsie mit einer speziellen Spritze Spermien extrahiert.

Bei der nonobstruktiven Azoospermie wird das TESE-Verfahren verwendet. 

TESE – das ist die Aspiration (Biopsie) des Hodengewebes.  Aus dem erhaltenen Gewebe separiert man Spermien, mit denen eine Eizelle später befruchtet wird.