Die Samenspende

Die Samenspende wird bei der Behandlung von schweren Formen der männlichen Unfruchtbarkeit verwendet, sowie um das Risiko der Übertragung von Erbkrankheiten zu beseitigen. Die Dienstleistung eines Samenspenders können auch alleinstehende Frauen in Anspruch nehmen.

Samenspender – die Anforderungen

- Alter von 20 bis 40 Jahre,
- Fehlen von Abweichungen im Äusseren,
- eine gute physische und psychische Gesundheit.

Anforderungen an Spendersperma:
- Volumen des Spermas über 2 ml,
- Konzentration der Spermien in 1 ml des Ejakulats über 80 Millionen,
- Anteil der beweglichen Formen über 60%,
- Anteil  der normalen Formen über 60%,
- Kryotoleranz (Überlebensfähigkeit der Spermien nach dem Einfrieren).

Um ein Samenspender zu werden, mussein Mann eine vollständige medizinische und genetische Untersuchung überstehen. Er wird auf HIV-Infektion, Syphilis, Hepatitis B und C, eine Reihe von sexuell übertragbaren Krankheiten (Gonorrhöe, Chlamydien, Cytomegalovirus, Herpes, Ureaplasmosis, Mykoplasmose usw.) unbedingt untersucht. Der Spender übersteht Untersuchungen vom Internisten, Urologen, eine genetische Beratung, Karyotypisierung, Untersuchung auf Mukoviszidose und AZF-Faktor.

Das Spendersperma kann für eine intrauterine Insemination (IUI) oder in einem IVF-Zyklus verwendet werden.

Als Samenspender können sein:

- Verwandte und Freunde der Patienten,
- Anonyme Spender.

Die Datenbank beinhaltet Informationen über äußere Daten des Spenders, ethnische Zugehörigkeit, Ausbildung, Beruf, Familienstand, Vorhandensein von seinen Kindern. Information über die Identität des Spenders ist vertraulich, und der Spender erhält keine Informationen über Patienten, für die sein Sperma bestimmt ist.  Der Spender unterzeichnet eine informierte Zustimmung, wo angegeben ist, dass sein Sperma und die daraus resultierenden Embryonen zum Eigentum der Patienten gehören werden.

Mit Hilfe von modernen Verfahren der Behandlung von männlicher Unfruchtbarkeit, wie z.B. PESA, MESA, TESA, ist bei vielen unfruchtbaren Paaren eine Möglichkeit entstanden, glückliche Eltern eines gemeinsamen, genetisch eigenen Kindes zu werden.