Intrauterine Insemination (IUI)

Intrauterine Insemination (IUI) - das ist eines der Verfahren von assistierten Reproduktionstechniken, und zwar die Einführung in die Gebärmutter der Frau des Spermas des Mannes, das vorher außerhalb des Geschlechtsverkehrs erhalten wurde. Dieses Verfahren ist schmerzfrei und erfolgt im ambulanten Bereich. Die Patientin ist bei Bewusstsein und erträgt keine unangenehmen Gefühle. Der Katheter zur Durchführung von der intrauterinen Insemination hat eine sehr kleine Größe - etwa 2 mm im Durchmesser.

Indikationen für die Durchführung der intrauterinen Insemination (IUI)

Dieses Verfahren kann in dem Falle genutzt werden, wenn es nicht genügend männliche Spermien für eine Empfängnis auf natürliche Weise gibt oder Spermien eine geringe Mobilität haben, aber genug gesund und mobil sind, damit das Verfahren ein positives Ergebnis ergibt. Die Kliniken verwenden unterschiedliche Kriterien, um zu bestimmen, ob Spermienqualität mit allen dafür notwendigen Forderungen übereinstimmt. Wenn ein Mann wegen der genetischen Krankheiten oder der Abnormalität der Spermien keine Kinder bekommen kann, wird das Verfahren IUI in diesem Falle mit Spendersamen durchgeführt.

Die Frauen, die aus verschiedenen Gründen ein Kind ohne die Hilfe des Mannes gebären möchten, können die Befruchtung mit Spendersamen nutzen. Aus rechtlicher Sicht wird der Samenspender keine Rechte auf das geborene Kind haben, und alle Informationen über die Teilnehmer des Verfahrens sind streng vertraulich.

Wenn bei einer Frau ein "Hals-Faktor" der Unfruchtbarkeit diagnostiziert wurde, d.h. der Schleim des Zervikalkanals zu dick ist und das Eindringen von Spermien verhindert, bringt man die Spermien durch VMI möglichst nahe an den Ort der Befruchtung. Aber im Falle des Verschlusses der Eileiter wird intrauterine Insemination nicht durchgeführt.

Untersuchungen, die vor IUI erforderlich sind

Für einen Mann:

  • Spermiogramm,
  • Untersuchung auf Infektionen: Hepatitis B und C, Syphilis, HIV.

Für eine Frau:

  • Urogenitaler Abstrich, Zytologie,
  • Untersuchung auf Infektionen: Hepatitis B und C, Syphilis, HIV,
  • Ultraschalluntersuchung und hormonale Überwachung des Eisprungs.

Durchführung des IUI-Verfahrens

Intrauterine Insemination wird in der Zeit des Eisprungs bei der Frau am 12.-15. Tag des Zyklus durchgeführt. Wenn es notwendig ist, den Eisprung zu stimulieren, verordnet man der Frau spezielle Hormonenpräparate, die eine Reifung von mehreren Eizellen in den Eierstöcken induzieren. Diese Medikamente müssen am Anfang des Zyklus eingenommen werden.

Der Ehegatte der Patientin sollte vor der Durchführung des Verfahrens innerhalb von 3-4 Tagen eine Sex-Abstinenz haben, d.h. die Enthaltsamkeit vom Geschlechtsverkehr. Am Tag der IUI-Durchführung spendet der Mann sein Sperma für eine besondere Vorbereitung. Zweck der Spermavorbereitung ist, das Prostata-Sekret und Samenblasen, unbewegliche Spermien und Leukozyten zu entfernen.

Anschließend wird ein speziell gereinigtes Sperma über einen Katheter in die Gebärmutterhöhle eingeführt.

Wenn die Ursache der Unfruchtbarkeit von unbekannter Ätiologie ist, wird das Sperma mit einer größeren Menge von Flüssigkeit eingeführt, was die Chancen auf eine erfolgreiche Befruchtung erhöht.

Zwei Wochen nach der Durchführung des Verfahrens kann man einen Schwangerschaftstest machen lassen.

Chancen und mögliche Komplikationen

Der Schwangerschaftseintrittnach dem durchgeführten IUI-Verfahren hängt vom Alter der Partner, von überstandenen Infektionen, Ursachen der Unfruchtbarkeit und vielen anderen Faktoren ab. Die Statistiken zeigen: Wenn das Problem mit der Empfängnis vom Mann stammt, überschreitet die Rate der erfolgreichen Befruchtung nicht die Schwelle von 15%. Wenn das Problem von einer Frau kommt, variiert sich die Erfolgsrate von 18 bis 20%. Die intrauterine Insemination wird für Frauen im Alter bis 36 Jahre empfohlen, weil die Chancen, mit dieser Technik schwanger zu werden, nach dem Alter von 40 Jahren sehr klein sind.