Leihmutterschaft in Indien

Bis vor kurzem noch zog Indien, aufgrund der sehr niedrigen Preise der Auszahlungen an Leihmütter und der ganz loyalen rechtlichen Rahmenbedingungen, auf sich eine große Anzahl von Paaren aus der ganzen Welt (sei es traditionell oder homosexuell), die ihr eigenes Kind haben wollten.

Und heutzutage, obwohl die Bezahlung der Leistungen der Leihmütter doch auf dem gleichen Niveau geblieben ist, sind die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht mehr so loyal, und sehr viele Paare, die ihr Programm der Leihmutterschaft in Indien begonnen haben, sind mit enormen Problemen konfrontiert.

Jetzt, nach einer neuen indischen Politik, können diese Leistung ausschließlich heterosexuelle Paare in Anspruch nehmen, deren offizielle Ehe mindestens zwei Jahre lang dauert. So sind homosexuelle Paare, Singles, sowie Personen, die in einer Lebenspartnerschaft leben, nicht in der Lage, Eltern zu werden.

Doch zur größten Schwierigkeit, mit der viele Paare nach der Einführung der neuen Regeln konfrontierten, wurde ein obligatorischer Erhalt durch potentielle Eltern eines speziellen indischen medizinischen Visums, obwohl zuvor für die Teilnahme an der indischen Leihmutterschaftsprogramm für die Bürger anderer Länder es genug war, ein normales Touristenvisum zu haben.

Ausländer, die das Programm noch vor der Einführung dieser Regeln gestartet haben, wurden von der Notwendigkeit, das Visum einer neuen Art zu erhalten, bis zum 1. Juli 2013 befreit. Als Folge haben mehrere Ehepaare aus verschiedenen Ländern es nicht geschafft, all die notwendigen Formalitäten bis zur zugewiesenen Datum abzuschließen, und konnten das Land mit ihren Kindern nicht verlassen.

Trotz der Tatsache, dass Indien zu den Ländern mit den höchsten wirtschaftlichen Wachstumsraten gehört, schaffen schlechte, sanitätswidrige Bedingungen, die in vielen Orten des Landes herrschen, ideale Bedingungen für die Ausbreitung von verschiedenen Infektionskrankheiten. Natürlich stammen die Leihmütter, die sich für kinderlose Paare Kinder auszutragen verpflichten, eben aus diesen indischen Regionen, wo ärmliche Verhältnisse verzweifelte Frauen zwingen, sich an solchen Programmen für sehr wenig Geld zu beteiligen.